About

Foto: (C) Werner G. Jahn

Vita

Nachkriegskind, Volksschule, Lehre, Mutter gestorben, Bundeswehr, wilde Jahre, Heirat, Geburt Sohn, ältere Schwester gestorben, Abendschule, Industriemeister, Überstunden, Geburt Tochter, Vater gestorben, Camping-Urlaube im Sauerland, Familienfeiern mit dominantem Schwiegervater und Duckmäuser-Schwiegermutter, Trennung, Affäre, plötzlich im Hotel gewohnt und dann endlich die eigene kleine Kemenate.

Heute – nachdem ich mich mit Wohlwollen ins Privatleben zurückgezogen habe – muss ich nicht mehr nach den Konventionen der Gesellschaft funktionieren. Jetzt genieße ich (mit krankheitsbedingten Einschränkungen) mein Restleben und teile meine (subjektive, voreingenommene und evtl. auch inkorrekte) Meinung dem Rest der Welt mit. Sollte jemand anderer Meinung sein, ist das sein gutes Recht.

Heimat

Ende der 40er Jahre in einer kleinen Stadt am linken Niederrhein. Der zweite Weltkrieg ist seit einigen Jahren vorüber, der Schutt der zerbombten Häuser ist zum größten Teil weggeräumt und das normale Leben beginnt sich allmählich zu  festigen. Flüchtlinge und Einheimische kommen mit dem knappen Wohnraum irgendwie zurecht. Immer mehr Männer kehren aus der Kriegsgefangenschaft an den Ort ihrer Restfamilien zurück. Wiedersehensfreude lässt neues Leben entstehen. Ich bin ein Kind dieser Zeit. Die niederrheinische Mentalität und der angeborene ostpreußische Dickkopf haben mich geprägt. Auf der Wanderung durchs Leben wurde schlussendlich Rheinhausen meine Wahlheimat.